26.03.09

They paved Paradise and put up a Parking Lot











Counting Crows diesmal, und nicht nur, weil es meine Stimmung nach meinem Abschied aus QT ganz gut beschreibt, sondern weil es auch gleichzeitig der Titel einer oekokritischen Ausstellung in Dunedin war, in die ich - alleine wegen des Titels- gehen musste.

Auf Dunedin hatte ich mich gefreut, ich musste aber erst die MagicBus Fahrt ueberleben. So praktisch dieses Ticket ist, so oft habe ich mir schon gewuenscht, es nicht gekauft zu haben, die Fahrten sind unertraeglich. Auch wenn der Bus mittlerweile schon leerer ist, da sich die Season dem Ende naehert, oder sogar schon vorbei ist.

Dunedin, Studentenstadt, 100,000 Einwohner, wirkt wesentlich groesser als z.B. Muenster, aber auch nur auf den ersten Blick: Hier werden um 5.30 Uhr die Laeden geschlossen, und generell geht nicht so besonders viel. Seit ein paar Wochen hatte ich mich darauf gefreut, ein bisschen was fuer mein Hirn tun zu koennen, und so bin ich, nachdem ich mein Zelt bei Manor Backpackers aufgeschlagen habe, direkt zur Uni gelaufen. Deutschstudium: reine Sprachkurse und zwei Kurse: European History , und History of European Cities, doer so aehnlich. Jedenfalls ein Reinfall. Auch das Englischstudium schien sich auf Einfuehrungskurse zu beschraenken, sodass ich von einem Besuch der Vorlesungen ' Introduction to linguistics' etc. abgesehen habe.

Mein naechstes Ziel: Der University Bookstore. Ich weiss nicht warum, aber seit ein paar Wochen traeume ich fast schon davon, theoretische Buecher zu lesen, linguistische Theorien, alles! Aber auch hier wurde ich bitterst enttaeuscht: es gab ein paar Novels, und das war's. NOCH NICHT EINMAL EINFUEHRUNGSBUECHER! was ist das denn bitte fuer ein studium?!

Mein Alternativprogramm war dann eine ganz schoene Sache: Eco Wildlife Encounters bieten Touren auf der Otago Peninsula an, die einen halben Tag dauern. Im Laufe dieser Tour sieht man eine ganze Menge von Tieren in ihren natuerlichen Lebensraeumen, und das hat sich wirklich gelohnt. Ich habe Albatrosse gesehen, die wirklich sehr beeidnruckend waren. Und Prinz Charles war auch schon da! Ausserdem Unmengen an Seerobben mit kleinen Babyrobben, und Seeloewen, die aber nicht gefaehrlich aussahen. Und yello-eyed Penguins, die vom Aussterben bedroht sind, und meiner Meinung nach auch zu recht: Zur Zeit haben sie die Mauser, und verbringen einen ganzen MONAT damit, ziemlich unbeweglich an einer Stelle zu sitzen und sich zu rupfen. In dieser Zeit fressen sie nicht. In den restlichen 11 Monaten des Jahres sind sie unsozial und bauen nur Nester, wenn sie ausserhalb der Sichtweite anderer Pinguine sind. Und laufen koennen sie auch nicht richtig. Und fliegen auch nicht. komische Tiere. Aber ganz putzig anzusehen, und die Peninsula selbst sollte man sich auch mal anschauen. Und ich konnte mit Menschen reden, was mir gerade ziemlich fehlt.

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