25.06.12
14.06.09
o_O
Da ist sie um, die Zeit.
Und es fehlen einige Berichte ueber das unterentwickelte Tonga, den Superbesuch bei Anke und Jojo in Melbourne und meine letzten Tage im Auto. Vielleicht finde ich ja in Seoul am Flughafen ein wenig Ruhe, momentan muss ich noch ein paar Einkaeufe taetigen, mich mit meinen wiedergewonnenen Kilos anfreunden und generell ein wenig runterkommen. Zusammenfassend laesst sich schonmal sagen, dass mir dieses knappe halbe Jahr wie ein paar Wochen vorkam.
Seltsam. new blog: http://komaspanoptikum.blogspot.de/
Und es fehlen einige Berichte ueber das unterentwickelte Tonga, den Superbesuch bei Anke und Jojo in Melbourne und meine letzten Tage im Auto. Vielleicht finde ich ja in Seoul am Flughafen ein wenig Ruhe, momentan muss ich noch ein paar Einkaeufe taetigen, mich mit meinen wiedergewonnenen Kilos anfreunden und generell ein wenig runterkommen. Zusammenfassend laesst sich schonmal sagen, dass mir dieses knappe halbe Jahr wie ein paar Wochen vorkam.
Seltsam. new blog: http://komaspanoptikum.blogspot.de/
11.06.09
Melbourne und Kaenguruhs
..oder eher: Anke und Jojo, und natuerlich Mat.
Nach Tonga und mehreren quasi durchwachten Naechten war ich nicht wirklich bereit fuer die Zivilisation, aber Australien passte schon. Zumal ich dann feststellen musste, dass es etwas voellig anderes ist, Freunde irgendwo zu treffen -anfangs war ich wieder ein wenig skeptisch, da meine Stressresistenz in der letzten Zeit entgegen aller Plaene ziemlich abgenommen hat. Aber: No Worries!
Zum Superduperstart hatten die beiden sich sogar frei genommen, mich vom Flughafen abgeholt...ach. war alles super. Eine schoene Wohnung, ein eigenes Zimmer mit einem richtigen Bett...unglaublich. Nach einem Tag Eingewoehnung und ein bisschen City gucken haben wir uns dann am Samstag mit Mat zum Segeln verabredet, schade nur, dass quasi gar kein Wind wehte. Aber die Westen sahen sehr stylisch aus, und immerhin kann ich jetzt sagen, dass ich schon mal segeln war! Und: I got new shoes, nachdem meine alten fast nur noch aus Fetzen bestanden...
Am Sonntag (Montag war Queen's Birthday, daher ein langes Wochenende) sind wir dann zu viert zu Wilsons Promonotory (oder so aehnlich, sagen wir einfach: Prom) gefahren, einem Nationalpark in der Naehe von Melbourne- zumindest fuer australische Verhaeltnisse. Ziemlich cool, weisse Traumstraende vor riesigen Felsbouldern, ein Strand (Squeaky Bay) quietschte sogar...wirklich schoen, ich glaube ich lade hier im Anschluss noch ein paar Bilder hoch, der Vollstaendigkeit halber. Oh, und ein Wombat sass am Strassenrand! Die Nacht haben wir dann in einem Motel verbracht, was sich jetzt ziemlich porno anhoert, aber tatsaechlich okay war, natuerlich nur nach einer riesigen Portion traditionellem Chicken Parmagiana.
Der zweite Tag war leider kompletto verregnet, sodass es nichts mit der Gipfelbesteigung war, dafuer haben wir einen Mini-Offroad-Trip mit Anke und Jojos genialem 4wheeljeep unternommen und gesehen: EIN KAENGURUH! Und ich bin ausgestiegen und ziemlich nah rangegangen, dann war ich mir leider nicht mehr sicher, ob sie denn nun Angriffs- oder Fluchttiere sind, und hab sicherheitshalber etwas Abstand gehalten....
Naja, und den Rest der Zeit haben wir ziemlich gechillt verbracht, was mir persoenlich sehr gut getan hat. Auf jeden Fall vielen Dank an das weltbeste Gastgeberpaerchen! Und ich komme bestimmt nochmal wieder, auch wenn die Dimensionen Australiens schon abschreckend sind.
Nach Tonga und mehreren quasi durchwachten Naechten war ich nicht wirklich bereit fuer die Zivilisation, aber Australien passte schon. Zumal ich dann feststellen musste, dass es etwas voellig anderes ist, Freunde irgendwo zu treffen -anfangs war ich wieder ein wenig skeptisch, da meine Stressresistenz in der letzten Zeit entgegen aller Plaene ziemlich abgenommen hat. Aber: No Worries!
Zum Superduperstart hatten die beiden sich sogar frei genommen, mich vom Flughafen abgeholt...ach. war alles super. Eine schoene Wohnung, ein eigenes Zimmer mit einem richtigen Bett...unglaublich. Nach einem Tag Eingewoehnung und ein bisschen City gucken haben wir uns dann am Samstag mit Mat zum Segeln verabredet, schade nur, dass quasi gar kein Wind wehte. Aber die Westen sahen sehr stylisch aus, und immerhin kann ich jetzt sagen, dass ich schon mal segeln war! Und: I got new shoes, nachdem meine alten fast nur noch aus Fetzen bestanden...
Am Sonntag (Montag war Queen's Birthday, daher ein langes Wochenende) sind wir dann zu viert zu Wilsons Promonotory (oder so aehnlich, sagen wir einfach: Prom) gefahren, einem Nationalpark in der Naehe von Melbourne- zumindest fuer australische Verhaeltnisse. Ziemlich cool, weisse Traumstraende vor riesigen Felsbouldern, ein Strand (Squeaky Bay) quietschte sogar...wirklich schoen, ich glaube ich lade hier im Anschluss noch ein paar Bilder hoch, der Vollstaendigkeit halber. Oh, und ein Wombat sass am Strassenrand! Die Nacht haben wir dann in einem Motel verbracht, was sich jetzt ziemlich porno anhoert, aber tatsaechlich okay war, natuerlich nur nach einer riesigen Portion traditionellem Chicken Parmagiana.
Der zweite Tag war leider kompletto verregnet, sodass es nichts mit der Gipfelbesteigung war, dafuer haben wir einen Mini-Offroad-Trip mit Anke und Jojos genialem 4wheeljeep unternommen und gesehen: EIN KAENGURUH! Und ich bin ausgestiegen und ziemlich nah rangegangen, dann war ich mir leider nicht mehr sicher, ob sie denn nun Angriffs- oder Fluchttiere sind, und hab sicherheitshalber etwas Abstand gehalten....
Naja, und den Rest der Zeit haben wir ziemlich gechillt verbracht, was mir persoenlich sehr gut getan hat. Auf jeden Fall vielen Dank an das weltbeste Gastgeberpaerchen! Und ich komme bestimmt nochmal wieder, auch wenn die Dimensionen Australiens schon abschreckend sind.
27.05.09
I'm leaving on a jetplane
..und ich bin ziemlich froh, dass ich lebendig und in Te Puke bin, und mit einem regulaeren Bus nachher nach Auckland zum Flughafen fahre. Die Animositateten der letzten Tage sind zwar nicht ganz vergessen, aber heute morgen war ich doch ein wenig traurig, da ich nicht nur furchtbare, sondern auch ziemlich viele furchtbar nette Menschen hier getroffen habe, die mir auch fehlen werden. Selbst Robert und Sue sind noch vorbeigekommen, um sich zu verabschieden..nunja, meine Traenen sind getrocknet.
Da mein Bus erst nachmittags faehrt, blieb also nur noch die Frage, wie ich nach Te Puke kommen sollte, da alle in irgendeinem Orchard waren. Jenny konnte mich nicht bringen, hitchen wollte ich nicht, da bot sich Eine Gehirnzelle Auf Zwei Beinen Ashton (oder auch Ashley) an, mich in die Stadt zu fahren, nettes Angebot, also habe ich dankend angenommen. Nach ca. 200 m regten sich erste Zweifel, ob das meinerseits so schlau gewesen ist, denn Ashton stellte sich auch noch als unglaublich schlechter Autofahrer heraus, der meine dezenten Hinweise mit den Worten "You're German, you don't mind if I"m driving fast" niederschlug.
Im Laufe der naechsten 5 Minuten stellte sich dann heraus, dass er eben gefeuert worden war, da er gestern tripping weed geraucht hatte und Schlaftabletten nehmen musste, um "runterzukommen", und dementsprechend mal wieder verpennt hatte. Dann erzaehlte er mir begeistert von seiner Karriere als Rennfahrer in illegalen Autorennen in Auckland, als ploetzlich direkt vor mir, also auf der Beifahrerseite, eine Flasche in die Windschutzscheibe einschlug.
Ich hatte ca. 1 Sekunde Zeit mich zu freuen, noch am Leben zu sein, da die Flasche nicht durchging, dann schleuderte Ashton das Auto herum und drueckte das Gaspedal durch, um die "Motherfucker" zu jagen, die die Flasche geschleudert hatten.
Ich habe ziemlich viel geschrieen und fast geheult, bis der Idiot sich wieder beruhigt hatte und angehalten hat. Soviel dann dazu, dass es sicherer ist, mit Leuten zu fahren, die man kennt. Ich lobe mir meinen Bus, freue mich des Lebens (tatsaechlich!), habe auch seit gestern ungebrochen gute Laune, zumal Sarah ebenfalls einen Flug nach Tonga gebucht hat und wir ein paar Tage zusammen Urlaub machen koennen! Yeha! Und tatsaechlich, ich werde schon ein paar der Menschen hier vermissen...trotz all meiner Wut. Ich melde mich, bis dahin!
24.05.09
noch maximal zweimal schlafen...
...und ich kann Te Puke hinter mir lassen. Die letzte Woche war gut, was die Kiwis betrifft, die Sonne schien, wir haben einigermassen regelmaessig geerntet und dementsprechend zum ersten Mal ein wenig Geld verdient. Dennoch an dieser Stelle ein grosses Dankeschoen nach Deutschland fuer die Finanzspritze, die ich sehr gut gebrauchen kann, denn ich werde vermutlich schon morgen oder spaetetstens uebermorgen von hier verschwinden, nicht nur, weil es wieder einmal in Stroemen regnet und es nicht nach Besserung aussieht.
Ich habe vor einiger Zeit einmal gesagt, dass ich die Brasilianer alle sehr nett und herzlich finde. Leider - und mir ist bewusst, dass ich hier pauschalisieren koennte -gibt es auch ein paar negative Charakterzuege, zu denen vor allem eine Tendenz zum hinterhaeltigen konflikte-zuspitzen und anschliessenden Konfrontationen aus dem Weg zu gehen zaehlen.
Gestern, nach einer guten Woche, in einem perfekten Orchard, haben die Brasilianer mal wieder sehr langsam gearbeitet, nicht nur aufgrund exzessiven Cannabiskonsums. Und wir deutschen -ja, wir stehen leider in solch einer Nationalitatenopposition, da unsere Gang nicht sehr durchmischt ist - haben am Ende des Tages gesagt, dass wir das nicht verstehen koennen und es vor allem unfair finden, da wir uns letztlich auch fuer deren Lohn den Ruecken zerstoeren- woraufhin dann Leo vollkommen ausgerastet ist, ich habe echt ein wenig Angst bekommen. All das mal wieder vollkommen aus dem Nichts heraus, weil die Kommunikation ja leider nicht funktioniert. Zu guter Letzt haben wir dann auch noch herausgefunden, dass diese Idioten absichtlich langsam arbeiten und ihre Koerbe in die Wagen der anderen Gangs entleeren, um uns zu aergern. Aus purer Bosheit. Und dabei sind sie diejenigen, die am lautesten schreien, wenn es um den ach-so-teuren lebensunterhalt in NZ geht.
Das war der letzte Tropfen. Ich werde kein Wort mehr mit ihnen wechseln, die Stimmung hier im Big Brother Haus ist mies wie nie zuvor, und mir tun nur die Leute leid, die hier noch laenger bleiben muessen und mit diesen kindischen Schwachmaten zusammenarbeiten muessen. Ich denke, ich werde stattdessen vor meinem Urlaub noch eine kleine Auszeit nehmen.
Ich habe vor einiger Zeit einmal gesagt, dass ich die Brasilianer alle sehr nett und herzlich finde. Leider - und mir ist bewusst, dass ich hier pauschalisieren koennte -gibt es auch ein paar negative Charakterzuege, zu denen vor allem eine Tendenz zum hinterhaeltigen konflikte-zuspitzen und anschliessenden Konfrontationen aus dem Weg zu gehen zaehlen.
Gestern, nach einer guten Woche, in einem perfekten Orchard, haben die Brasilianer mal wieder sehr langsam gearbeitet, nicht nur aufgrund exzessiven Cannabiskonsums. Und wir deutschen -ja, wir stehen leider in solch einer Nationalitatenopposition, da unsere Gang nicht sehr durchmischt ist - haben am Ende des Tages gesagt, dass wir das nicht verstehen koennen und es vor allem unfair finden, da wir uns letztlich auch fuer deren Lohn den Ruecken zerstoeren- woraufhin dann Leo vollkommen ausgerastet ist, ich habe echt ein wenig Angst bekommen. All das mal wieder vollkommen aus dem Nichts heraus, weil die Kommunikation ja leider nicht funktioniert. Zu guter Letzt haben wir dann auch noch herausgefunden, dass diese Idioten absichtlich langsam arbeiten und ihre Koerbe in die Wagen der anderen Gangs entleeren, um uns zu aergern. Aus purer Bosheit. Und dabei sind sie diejenigen, die am lautesten schreien, wenn es um den ach-so-teuren lebensunterhalt in NZ geht.
Das war der letzte Tropfen. Ich werde kein Wort mehr mit ihnen wechseln, die Stimmung hier im Big Brother Haus ist mies wie nie zuvor, und mir tun nur die Leute leid, die hier noch laenger bleiben muessen und mit diesen kindischen Schwachmaten zusammenarbeiten muessen. Ich denke, ich werde stattdessen vor meinem Urlaub noch eine kleine Auszeit nehmen.
19.05.09
eine Woche Sonnenschein
ist das, was ich brauche, damit ich nicht mit meinem Zelt nach Tonga fahren muss. Ich habe auch die Befuerchtung, dass in den letzten zwei Wochen der Saison, in denen ich schoen Urlaub mache, alles gepflueckt wird, aber das konnte ja keiner ahnen. Meine Laune schwankt hin und her, ich mag die Leute immer noch sehr gerne, natuerlich auch mit kleinen Ausnahmen, ich lerne hier zumindest in interkultureller und zwischenmenschlicher Hinsicht eine ganze Menge, habe viel zu lachen und ein Bett. So lassen sich vielleicht die positiven Aspekte zusammenfassen. Das Kiwifruitpfluecken lukrativ ist, kann ich aber nun leider ganz und gar nicht bestaetigen.
in 7 Tagen muss ich mich also von Te Puke und den Menschen hier trennen, wobei mir wohl vor allem Dianah echt fehlen wird, aber so ist das nunmal. Dafuer: sehe ich Tonga. Da Geographie ja nun nicht jedermanns Staerke ist, hier ein bisschen Info -was auch meine Laune steigern wird. Die Quelle ist natuerlich Wikipedia :)
Das Königreich Tonga (tongaisch: Puleʻanga Fakatuʻi ʻo Tonga, englisch: Kingdom of Tonga) ist ein Inselstaat im Südpazifik. Der Archipel umfasst die 169 früher auch Freundschaftsinseln (englisch: The Friendly Islands) genannten Tongainseln, von denen nur 36 bewohnt sind, sowie die beiden Minerva-Riffe. Tonga ist der einzige Staat in Ozeanien, der nie von Europäern kolonialisiert wurde.
Und: es ist zwar Winter in Tonga, dafuer aber trotzdem warm! So! Wuenscht mir trockenes Wetter in den naechsten Tagen!
in 7 Tagen muss ich mich also von Te Puke und den Menschen hier trennen, wobei mir wohl vor allem Dianah echt fehlen wird, aber so ist das nunmal. Dafuer: sehe ich Tonga. Da Geographie ja nun nicht jedermanns Staerke ist, hier ein bisschen Info -was auch meine Laune steigern wird. Die Quelle ist natuerlich Wikipedia :)
Das Königreich Tonga (tongaisch: Puleʻanga Fakatuʻi ʻo Tonga, englisch: Kingdom of Tonga) ist ein Inselstaat im Südpazifik. Der Archipel umfasst die 169 früher auch Freundschaftsinseln (englisch: The Friendly Islands) genannten Tongainseln, von denen nur 36 bewohnt sind, sowie die beiden Minerva-Riffe. Tonga ist der einzige Staat in Ozeanien, der nie von Europäern kolonialisiert wurde.
Und: es ist zwar Winter in Tonga, dafuer aber trotzdem warm! So! Wuenscht mir trockenes Wetter in den naechsten Tagen!
12.05.09
frustrating...
http://www.nzherald.co.nz/nz/news/article.cfm?c_id=1&objectid=10571661
und so weiter. ich denke, dass der winter hier wohl eher regenzeit ist! Bis bald!
und so weiter. ich denke, dass der winter hier wohl eher regenzeit ist! Bis bald!
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