28.03.09

ChrCh und Lake Tekapo


Bitte, bitte, wenn irgendjemand von euch mal nach Neuseeland kommt: Bleibt auf gar keinen Fall eine Nacht in Lake Tekapo. Und noch viel weniger eine zweite Nacht! Der Busfahrer sprach so voller Begeisterung von diesem schoenen Ort, dass ich spontan zwei Naechte im Holiday Park buchte (bei dem man auch noch fuer die Duschen extra zahlen muss). Es gibt dort einen See. Lake Tekapo. Der ist ziemlich unnatuerlich blau, wegen dem Felsmehl der Gletscher. Ansonsten liegt der Ort in einer Ebene. Dem McKenzie-Country. Diese Ebene ist grau. Oder braun. In der Ferne sieht man die Southern Alps, und wenn man auf den einzigen Huegel steigt, auf dem ein observatory steht, sieht man noch besser, in welcher Einoede man sich befindet. Diese Tour dauert - mit extralangem Umweg - ca. 2 Stunden. Danach: gibt es nichts zu tun. Man kann sich Schokolade kaufen. Und ein Buch lesen. Und sich selbst leid tun, vor allem, wenn man eine zweite Nacht bleibt und nicht mehr umbuchen kann. Man kann auch Plaene machen, am naechsten Morgen fuer eine Tagestour zum Mt Cook zu hitchen, wobei dieser 2,5 Autostunden one way entfernt ist. Wenn es am naechsten Morgen dann stuermt und regnet, kann man auch einfach im Zelt liegenbleiben. Und ausharren, bis einen der ploetzlich liebgewonnene MagicBus mit nach Christchurch nimmt. DA bin ich gerade. Morgen treffe ich Gitte, und ansonsten muss ich mal schauen, ich muss bald mal wieder ordentlich mit Leuten reden, sonst werde ich wahnsinnig.
Eine gute Neuigkeit: Einstellungstermin ist der 2.9. !

26.03.09

They paved Paradise and put up a Parking Lot











Counting Crows diesmal, und nicht nur, weil es meine Stimmung nach meinem Abschied aus QT ganz gut beschreibt, sondern weil es auch gleichzeitig der Titel einer oekokritischen Ausstellung in Dunedin war, in die ich - alleine wegen des Titels- gehen musste.

Auf Dunedin hatte ich mich gefreut, ich musste aber erst die MagicBus Fahrt ueberleben. So praktisch dieses Ticket ist, so oft habe ich mir schon gewuenscht, es nicht gekauft zu haben, die Fahrten sind unertraeglich. Auch wenn der Bus mittlerweile schon leerer ist, da sich die Season dem Ende naehert, oder sogar schon vorbei ist.

Dunedin, Studentenstadt, 100,000 Einwohner, wirkt wesentlich groesser als z.B. Muenster, aber auch nur auf den ersten Blick: Hier werden um 5.30 Uhr die Laeden geschlossen, und generell geht nicht so besonders viel. Seit ein paar Wochen hatte ich mich darauf gefreut, ein bisschen was fuer mein Hirn tun zu koennen, und so bin ich, nachdem ich mein Zelt bei Manor Backpackers aufgeschlagen habe, direkt zur Uni gelaufen. Deutschstudium: reine Sprachkurse und zwei Kurse: European History , und History of European Cities, doer so aehnlich. Jedenfalls ein Reinfall. Auch das Englischstudium schien sich auf Einfuehrungskurse zu beschraenken, sodass ich von einem Besuch der Vorlesungen ' Introduction to linguistics' etc. abgesehen habe.

Mein naechstes Ziel: Der University Bookstore. Ich weiss nicht warum, aber seit ein paar Wochen traeume ich fast schon davon, theoretische Buecher zu lesen, linguistische Theorien, alles! Aber auch hier wurde ich bitterst enttaeuscht: es gab ein paar Novels, und das war's. NOCH NICHT EINMAL EINFUEHRUNGSBUECHER! was ist das denn bitte fuer ein studium?!

Mein Alternativprogramm war dann eine ganz schoene Sache: Eco Wildlife Encounters bieten Touren auf der Otago Peninsula an, die einen halben Tag dauern. Im Laufe dieser Tour sieht man eine ganze Menge von Tieren in ihren natuerlichen Lebensraeumen, und das hat sich wirklich gelohnt. Ich habe Albatrosse gesehen, die wirklich sehr beeidnruckend waren. Und Prinz Charles war auch schon da! Ausserdem Unmengen an Seerobben mit kleinen Babyrobben, und Seeloewen, die aber nicht gefaehrlich aussahen. Und yello-eyed Penguins, die vom Aussterben bedroht sind, und meiner Meinung nach auch zu recht: Zur Zeit haben sie die Mauser, und verbringen einen ganzen MONAT damit, ziemlich unbeweglich an einer Stelle zu sitzen und sich zu rupfen. In dieser Zeit fressen sie nicht. In den restlichen 11 Monaten des Jahres sind sie unsozial und bauen nur Nester, wenn sie ausserhalb der Sichtweite anderer Pinguine sind. Und laufen koennen sie auch nicht richtig. Und fliegen auch nicht. komische Tiere. Aber ganz putzig anzusehen, und die Peninsula selbst sollte man sich auch mal anschauen. Und ich konnte mit Menschen reden, was mir gerade ziemlich fehlt.

22.03.09

Welcome to Paradise







fuer die kenner unter uns: ein bekannter GreenDay-Titel, und nachdem letztens ein 22jaehriger meine skeptische reaktion auf seine feststellung "I grew up on Nirvana" damit erwiderte, er habe schon mit 8 Jahren angefangen, Musik zu hoeren, eine gute Einleitung. Denke ich.

Es ist wieder viel passiert, daher alles ein bisschen gesplittet. Das letzte Wochenende in QT habe ich im Paradies verbracht, denn Paradise ist ein kleiner Flecken Land mitten im Nichts irgendwo hinter Glenorchy im Dart-Valley. Und es war verdammt schoen dort. eigentlich wollte ich wandern gehen, aber der Kanadier, mit dem ich dort war, hat auf einem Bett und Dusche bestanden, und eigentlich bin ich ganz froh darueber: Unsere Huette stand mitten im Wald, ohne Elektrizitaet, dafuer aber mit Kohleofen und heissem Wasser (nachdem man den Ofen gefeuert hatte), der naechste Ort war ueber 10 km entfernt, und kombiniert mit bestem Spaetsommerwetter waren es entspannende, wenn auch viel zu kurze Tage.








Der DartRiver ist ein Gletscherfluss, der sich in viele Arme aufteilt und eine Ebene bildet, in deren Mitte der Mt Alfred liegt. Von dort aus hat man einen besonders guten Blick auf die Trackheads der Great WAlks bzw Walks: Routeburn, Rees-Dart, und noch einer. Hab ich vergessen.Doch nicht. Caples und Greenstone. Die Besteigung des Mt Alfred war also eines der Ziele, ansonsten: morgens wurde ich von einem Riesengetoese mitten im Nirgendwo geweckt, als ca. 50 Leute mit Kameras, LKW's und einem Flayak (Kayak plus Segel), das hinter einen Traktor gespannt war, anrueckten. Nach ca. 2 Stunden voller Geheimnistuerei haben wir dann einen Direktor ausfindig gemacht, Gratis-WAsser eingeheimst und erfahren, dass es sich um eine Werbespotproduktion fuer CAmpbell-Soup handelte.

Auch habe ich Cricket gespielt, da mein Reisegefaehrte eher kommunikativer natur war und so ziemlich alles, was sich im Paradies bewegte, sofort zutextete, darunter auch die englische Familie mit ihren 4 Kindern. Nach einer Stunde 'batting' und 'running' und was auch immer, natuerlich ohne fruehstueck im magen, habe ich die regeln immer noch nicht verstanden, aber ich glaube, es ist ein doofer sport.

Wir haben sowieso viele doofe Sachen gemacht, was aber ganz schoen war: viel mit dem Auto in der Gegend herumgeheizt, ueber Flussbetten und Schottergruben, mit dazugehoerigen Vollbremsungen, E-Turns und was es da so alles gibt, jedenfalls genug, damit ich mich wieder wie 19 fuehlen konnte. Von der 10-meter-klippe kurz vor queenstown bin ich jedoch nicht gesprungen.

Also, schoen war's, aber zu kurz, und auch das Ende hat mich wieder ziemlich enttaeuscht. Ich habe mich ja schon oft ueber die Austauschbarkeit und Oberflaechlichkeit unter TRavellern beschwert, aber es ist doch jedesmal ein komisches Gefuehl, wenn man dann ploetzlich wieder alleine dasteht, ohne sich richtig verabschiedet zu haben. Am gleichen Abend war auch mein Abschied von QT, Helen und Gerald haben mich zum Essen ins Speight's Ale House eingeladen, was ich des oefteren mal morgens gepoutzt habe, es war lecker, ganz nett, aber danach hatte ich schlechte laune und habe diese schlechte laune eingepackt und mit in den magic bus genommen. und bisher bin ich sie noch nicht losgeworden.

15.03.09

Kepler track









































Ich bin mal wieder bescheuert genug gewesen, mir vor ein paar Tagen, als es in Stroemen regnete bzw. in hoeheren Regionen schneite, einen Rucksack mit gefuehlten 30 kg Campingausruestung auf den Ruecken zu schnallen und in die Wolken zu klettern - natuerlich mit einer konstanten Steigung, damit es nicht zu leicht wird, und nicht vorhandener Aussicht.

Aber: am zweiten Tag ist es aufgeklart, und der Kepler war recht grandios, vor allem der alpine Abschnitt, unsere Campingplaetze und das Gefuehl, 4 Tage lang in der Natur zu sein und alles dabei zu haben, was man denn brauchen koennte, inklusive Thermounterwaesche. Die Stimmung war auch gut, und ich bin froh, ein paar Tage 'in the great outdoors' gewesen zu sein, dieses Land erstaunt mich immer wieder. Schade nur, dass man nicht tiefer in die Fiordlands wandern kann! Nun bin ich wieder zurueck im erstaunlich spaetsommerlichen QT, ich werde einfach ein paar Bilder hochladen, anstatt mich in Naturbeschreibungen zu ergehen - spaetestens seit Werther (oder Karl May) weiss man ja, dass das etwas ermuedend sein kann :)

09.03.09

Hasenjagd

QT geht mir langsam ein bisschen auf die Nerven! In den letzten Tagen bin ich immer wieder in die Arme der Polizei gelaufen...Vor ein paar Naechten fuhr ich nach der Nightshift nach hause, als hinter mir auf einmal ein polizeiwagen mit Blaulicht und Sirene auftauchte. Ich bin, ein wenig irritiert, weiter die Strasse entlanggetuckert, bis mir aufging, dass sonst kein Auto auf der Strasse zu sehen war und der Wagen auch keine Anstalten machte, zu ueberholen - also hoechstwahrscheinlich ich gemeint war. Mein Puls steigerte sich wiedermals, waehrend ich alle mir bekannten potentiellen Verkehrssuenden Revue passieren liess und an den Strassenrand fuhr- was durch den Cop in voller Kampfmonitur, der auf mich zukam, nicht besser wurde. Es war dann aber doch nicht schlimm, No worries, random breath tests, blabla. Also habe ich einen Alkoholtest gemacht und durfte dann nach negativem Ergebnis auch noch die letzten 50 m zum Hostel fahren. Wirklich annoyed wurde ich erst am naechsten Morgen, als ich gegen 4.45 auf dem Weg zur Arbeit erneut von einer Streife kontrolliert wurde...die liessen sich aber dann davon ueberzeugen, dass ich gerade wirklich nicht von einer Party kam.

Vor drei Tagen habe ich dann beim Nightrun meinen ersten Unfall gebaut. Parkplaetze in der City sind rar, und wenn wir nicht vor dem Gebaeude, in dem wir arbeiten, parken koennen, muessen wir den ganzen Kram durch die Stadt tragen. Waehrend ich also auf die kleine Parkluecke zuschoss, dachte ich mir noch, dass es eng werden koennte und ich vielleicht besser rueckwaerts einparken sollte, fuhr dann aber doch rein. und in das Auto hinter mir, in dem dooferweise auch noch die Fahrerin sass, die kaum Englisch sprach. Nachdem Gerald und helen schnell hinzukamen, kam dann auch noch die Polizei - again. ich ahbe aber Glueck gehabt, das andere Auto hat kaum einen Kratzer abbekommen, der Toyota ist eh ziemlich im Eimer, und die Beule in der Hintertuer hat sich selber wieder ausgebeult. Und ich bin ueber Wakatipu Naturally versichert. Lustig war die kleine Party, die sich am Unfallort bildete: Nach 10 Minuten standen bestimmt 15 menschen herum, die sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen wollten, da in QT wohl nicht allzu viel passiert. Was wieder die Frage nach dem Sinn der Cop-kampfmonitur aufwirft...

Nachdem ich fast 4 Wochen permanent gearbeitet habe, zeigt mein Konto immer noch eine recht ernuechternde Balance, vor allem, da ich eigentlich aeusserst sparsam lebe. Am Freitag habe ich dann keine Lust mehr gehabt, jeden Tag um 4.30 aufzustehen und kein Sozialleben mehr zu haben (dies schien sich als Dauerzustand einzustellen) und habe gefragt, ob ich Sa und So morgen frei haben koennte, UND die tage fuer den Kepler-Track. Jetzt ist genau das eingetroffen, was Mike, mein Lieblingshostelmitarbeiter, schoen zusammengefasst formuliert hat: " they love you as long as you're working, and they get grumpy once you ask for a life."

Ich habe also in den letzten drei Tagen gerade mal 5 Stunden gearbeitet, weil nun auf einmal keine Arbeit mehr da ist...aergerlich. Andererseits: ich konnte mich am Wochenende schoen amuesieren, habe zwar eigentlich nur am Hostel abgehangen und wein getrunken, es war aber trotzdem sehr schoen. Und entspannend. Da ich ja keine Ahnung hatte, dass ich ganz frei habe und nicht nur die Morgende, habe ich natuerlich nichts grosses unternommen. Samstag abend sind wir fuer zwei stuendchen mit dem auto in das Remarkables Skigebiet gefahren, um da den Sonnenuntergang zu sehen, leider war es aber schon dunkel, als wir ankamen...haben dann einige Hasen mit den Scheinwerfern gejagt. Ansonsten tut es gut, einfach ein bisschen zu entspannen und zu schlafen. Im Backpackers ist es auch zur Zeit recht entspannt, ich beginne, mich dort heimisch zu fuehlen, nachdem ich nun tatsaechlich auch mal da bin.

Heute morgen hat es geschneit, diesmal schon bedeutend mehr - natuerlich nur auf den Bergen, aber die Temperaturen sind schon kraeftig gesunken. Fuer morgen sagt der Wetterbericht, dass die schneefallgrenze auf 700 m sinkt und Sturmbooen mit starkem regen erwartet werden. Nicht das guenstigste wetter, um mit dem Zelt in die Berge zu ziehen, zumal Sarah gerade eine Erkaeltung ausbruetet. Haben deswegen heute den Track um einen Tag nach hinten verlegt, obwohl ich nicht weiss, wie meine arbeitgeber das finden werden. ich hoffe einfach, dass das mit dem Track klappt, das Wetter besser wird und wir das Ganze nicht canceln muessen - immerhin haben wir neben dem Campingplatz auch eine teure Nacht in der Huette gebucht, die Kosten werden nicht erstattet. Ausserdem wuerde ich gerne noch eine Woche arbeiten, bevor es weiter geht...

Aber generell habe ich gerade eine ganz positive Grundstimmung, die ich beibehalten moechte, und trage mich nicht mehr mit Gedanken, meinen Flug umzubuchen und dem Niedriglohnlevel zu entfliehen. Auch mein Fuss heilt, nachdem ich die passende Salbe gefunden habe.

04.03.09

no worries...


Das Wetter ist gestern umgeschlagen, auf einmal sind es wunderbare 27 Grad, meine Braeune ist quasi um 100% gestiegen (natuerlich TROTZ LSF 30!), meine Laune wie immer ebenfalls. Ich hab jetzt drei Wochen in QT um, die Tage habe ich per Zufall Sarah in der Stadt getroffen, die beim 25$ Fish'n Chips Menu in Nelson dabei war, und wir werden fuer die naechste Woche den Kepler-Trackin den Fjordlands in Angriff nehmen. Ich bekomme frei, und werde dann im Anschluss viell noch ein paar Tage arbeiten. Sorgen macht mir mein Fuss, der einfach nicht abheilen will.

Mittlerweile fuehle ich mich fast schon heimisch hier...obwohl ich die Tage zaehle, bis ich endlich wieder ausschlafen kann.

Ein Souvenir hab ich mir gestern machen lassen: ein Tragus-Piercing, am Ohrknorpel (Welch fieses Wort!). Wollte ich schon immer haben, seitdem ich das bei Anke gesehen habe, und hier ist es so laecherlich guenstig gewesen, dass der Piercer mich innerhalb von 2 Minuten auf der Bank sitzen hatte. Und es ist sozialvertraeglich. Ein gewisses Mass an Ausdrucksfreiheit sollte man doch noch besitzen duerfen!

01.03.09

We don't mention summer.



Nach ausfuehrlicher Lektuere der Lokalzeitungen in den letzten Tagen -obwohl ich denke, dass der Kiwi an sich beleidigt waere, wenn ich den ueberregionalen Status der Zeitungen anzweifeln wuerde - weiss ich immer noch nicht, was so in der Welt vor sich geht, dafuer bin ich aber um die Erkenntnis reicher, dass man, in bester Fawlty Towers Manier, anscheinend die Tatsache, dass Sommer sein sollte, zu ignorieren hat um bei Laune zu bleiben, und dass NZ an ein paar Stellen einfach noch ein bisschen naiv ist.

Meine Laune ist bei der folgenden Anzeige gestiegen:

FAMILY GAMES ARE THE BEST!! ONLY AT PAINTBALL CENTRAL
YOU CAN SHOOT YOUR MUM OR DAD. OR SHOOT THAT ANNOYING
BROTHER OR SISTER. CHALLENGE THEM A GAME THEY’LL LOVE
IT. ONLY AT PAINTBALL CENTRAL-CROMWELL 0274485399 OR EMAIL
paintballcentral@xtra.co.nz TO BOOK

Immerhin ist noch ein paedogisch-moralischer Fingerzeig vorhanden, indem das 'ONLY' betont wird.

Ansonsten: Die Arbeit ist crazy, letzte Woche war furchtbar, da ich mit der "ich brauche Routine und as long as you work with me we'll do it my way"-Kollegin gearbeitet habe. Die kommende Woche wird noch furchtbarer, da Gerald am WE bei eben jener Kollegin den Papp auf hatte und sie nun, auch zu paedagogischen Zwecken, suspendiert ist, und ich die doppelte Arbeit machen muss. Was heisst, dass ich um fucking 5 Uhr morgens anfange. Immerhin bekomme ich viele Stunden...

Einen freien Tag hatte ich auch, sogar mit Sonne, und den habe ich zum Wandern benutzt. Wenn man Zeit hat, sich die Umgebung anzugucken, ist Queenstown wirklich unglaublich schoen. Und Bier trinken war ich auch, mittlerweile ist es mir auch egal, wenn ich frueh raus muss, und ich versuche, doch ein wenig Zeit noch abends im Hostel zu verbringen. Kontakte und so.

Faszinierend finde ich meine Gespraeche mit den ganz jungen Menschen, im Ernst. Viele kommen hier nach dem Abi hin und sind noch so vollgestopft mit Idealismus, dass ich mich schon direkt aufs Lehrer-werden freue. Obwohl das wahrscheinlich die Ausnahmen sind.

Ansonsten passiert nicht viel. Auf weitere Polizei-Aktionen kann ich auch gerne verzichten. Ich ueberlege, ob ich nicht kurzfristig nach Samoa fliegen soll, das steht aber noch ein bisschen in den Sternen, und ich werde wohl fuer weitere zwei Wochen in QT bleiben. An dieser Stelle vertroeste ich mal wieder ausstehende Telefonate und Emails...tut mir echt leid, aber ich habe in der Tat Stress.